Skip to main content

Dringender Spendenaufruf

Der Verein Surprise stellt mit sofortiger Wirkung den Verkauf des Strassenmagazins und die Sozialen Stadtrundgänge bis auf Weiteres ein. So soll die besonders vulnerable Gruppe der Armutsbetroffenen geschützt und ein Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus geleistet werden. Die Massnahmen gelten bis auf Weiteres. Das aktuelle Surprise Strassenmagazin steht in dieser Zeit kostenlos via Website zum Download bereit und wird in kleiner Auflage weiterhin für AbonnentInnen gedruckt. Der Verein setzt alles daran, den Verkaufenden und Stadtführenden finanziell und psychisch Hilfe zu leisten, ist dafür aber dringend auf Ihre Hilfe angewiesen.

Die Massnahmen stellen die Verkaufenden und Stadtführenden sowie den Verein Surprise vor massive Herausforderungen. Viele der rund 450 Verkaufenden und 14 Stadtführenden sind armutsbetroffen und für ihr Überleben vom Verkauf des Strassenmagazins und von den Führungen abhängig. Der Verein Surprise wird nicht staatlich subventioniert und ist zu 65 Prozent vom Heftverkauf abhängig. Surprise ist deshalb auf die Solidarität der Schweizer Bevölkerung angewiesen und ruft dringend zu Spenden auf. Der Verein setzt alles daran, den Verkaufenden und Stadtführenden finanziell und emotional Hilfe zu leisten.

Unterstützen Sie uns mit einer Spende für die betroffenen Verkaufenden und Stadtführenden sowie für den Verein Surprise. Spenden können online oder über das
Spendenkonto Verein Surprise, 4051 Basel, PC 12-551455-3
IBAN CH11 0900 0000 1255 1455 3 mit dem Vermerk «Corona»
leisten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und – bleiben Sie gesund! Wir informieren Sie, sobald wir Neuigkeiten haben.

Herzlichen Dank!

Jannice Vierkötter, Beat Jans und das ganze Surprise-Team

 

Medienmitteilung vom 17. März 2020
Stellungnahme vom 6. April

 

Das aktuelle Heft
Surprise 472/20

Corona weltweit
Wenn soziale Distanz Probleme schafft

Sozialer Abstand ist das Gebot der Stunde, um die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu behalten. Dabei wären für Obdachlose soziale Kontakte gerade jetzt besonders wichtig. Ein Zentrum für Süchtige in Portland versucht mit diesem Problem umzugehen.

Corona-Krise
#SurpriseLockdown

Die Corona-Krise trifft uns alle – aber Armutsbetroffene besonders hart. Was tun, wenn man keine Rückzugsmöglichkeiten, kein finanzielles Polster, kein soziales Netz hat? So gehen unsere Strassenverkaufenden, Stadtführenden, ChorsängerInnen und StrassenfussballerInnen mit dem Lockdown um.

Sexarbeit
Leere Betten

Keine Freier, keine Sicherheit: Auch die Sexarbeitenden sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Surprise hat sich mit einer von ihnen unterhalten.

Corona weltweit
«Bloss eine weitere Krise»

Sie sind auf sich selbst gestellt und können sich kaum schützen: Obdachlose sind der Corona-Krise ungeschützt ausgeliefert, wie Berichte aus den USA und Grossbritannien zeigen.

Lockdown
«Der Bundesrat vergisst die Schwächsten»

Während der Staat Firmen mit Milliarden unterstützt, gehen Armutsbetroffene leer aus, kritisiert Caritas-Direktor Hugo Fasel im Interview.

#SurpriseLockdown
Hotline für Verkaufende

Aufgrund der ausserordentlichen Lage finden keine Heftverkäufe und keine Sozialen Stadtrundgänge statt. Die Soziale Beratung und Begleitung wird in allen Städten telefonisch weitergeführt. Hotlines wurden eingerichtet. Bei Bedarf sind auch Beratungen im Freien möglich.

Aktuell
Podcast Surprise Talk

Surprise Talk beleuchtet die Hintergründe und die Entstehung einzelner Beiträge aus dem Surprise Strassenmagazin. Produziert wird das Format vom langjährigen Radiojournalisten und Moderator Simon Berginz.

Surprise-Shop
Ist gut. Kaufen.

Ein bequemer und praktischer Rucksack für die geplante Velotour? Ein handlicher Stoffrucksack für in die Badi? Oder das Buch «Standort Strasse» als Ferienlektüre? Machen Sie sich selbst eine Freude oder überraschen Sie jemanden mit einem passenden Geschenk.

Tour de Suisse
Pörtner in Zollikofen

Der Zürcher Schriftsteller Stephan Pörtner besucht Surprise-Verkaufsorte und erzählt, wie es dort so ist.

Strassenverkaufende
«Ich trug immer den Switzerland-Gürtel»

Lange Zeit verkaufte der Eritreer Teklu Berhe, 27, Surprise in Lyss. Neu steht er im Zentrum von Bern, weil er mit seiner Familie in die Nähe der Stadt gezogen ist.

Migration
Sein langer Weg

Seit die Balkanroute sich von Serbien und Ungarn nach Westen verschoben hat, wird Bosnien zur Anlaufstelle der Migranten. Dort versuchen Tausende über die Grenze nach Kroatien zu gelangen. Der 17-jährige Adil ist einer von ihnen.

Selbstbestimmung
Der Heimkehrer

Das Basler Stadtoriginal Urs Saurer hatte sich in Kamerun mit Malaria infiziert. Kaum wieder auf den Beinen, reist der Surprise-Verkäufer noch einmal hin.

Tour de Suisse
Pörtner in Ettingen

Der Zürcher Schriftsteller Stephan Pörtner besucht Surprise-Verkaufsorte und erzählt, wie es dort so ist.

#VendorWeek
Surprise-Verkaufende machen Plakate zu Zeitungskiosken

Weltweit standen im Februar armutsbetroffene Strassenzeitungsverkaufende im Mittelpunkt. In der Schweiz verhalf eine neuartige Plakatkampagne den Verkaufenden des Surprise Strassenmagazins zu mehr Aufmerksamkeit.

Strassenchor
«Das Leben ist doch schön»

Simon Schiegg, 57, aus Basel singt seit eineinhalb Jahren im Surprise Strassenchor. Er schätzt den Zusammenhalt, der ihm in schweren Zeiten eine Stütze ist.

Strassenverkaufende
Am Rand und mittendrin

Urs Habegger verkauft seit 12 Jahren das Surprise am Bahnhof Rapperswil. Ayan Paska, der selbst in Rapperswil aufwuchs, hat ein einfühlsames Portrait über ihn gemacht.