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Wir sind wieder da!

Der 17. März wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. An diesem Tag stoppte Surprise wegen der aktuellen Corona-Massnahmen den Strassenmagazin-Verkauf und die Sozialen Stadtrundgänge. Viele der rund 450 Verkaufenden und 13 Stadtführenden sind armutsbetroffen und für ihr Überleben vom Verkauf des Strassenmagazins und von den Führungen abhängig. Sie verloren auf einen Schlag eine wichtige Einnahmequelle, Tagesstrukturen und soziale Netze. Nun sind wir wieder zuversichtlich und mit viel Freude auf der Strasse zurück.

Dank der Corona-Spenden von Leserinnen und Lesern, Stiftungen, Partnern und Firmen konnten wir in dieser schwierigen Zeit denjenigen Verkaufenden, die fast ausschliesslich von Surprise und ohne staatliche Hilfe leben, während des Verkaufsstopps einen Lohnausfall zahlen, genauso den Stadtführenden. Zudem richtete Surprise einen «Notfall-Topf» ein, der bei Geldnot schnell unterstützte. Auch die Verkaufenden mit staatlicher Hilfe wurden unterstützt. Vielen herzlichen Dank allen, die uns bis jetzt unterstützt haben – und danke an alle zukünftigen Spenderinnen und Spendern, die uns noch unterstützen werden! Damit können wir unsere Verkaufenden mit Schutzmaterial ausstatten und dafür sorgen, dass der Verkauf weitergeht.

Das aktuelle Heft

Surprise Nr. 476

Vom 29. Mai bis 11. Juni 2020

«Nicht mein Krieg»

Ostukraine: Seit sechs Jahren wütet im Osten der Ukraine ein Krieg, der das Land zu spalten droht.

Mehr

Demenz
Oma giesst die Blumen mit Kakao

Seit Corona ausgebrochen ist, kann meine Oma nicht mehr zur Tagespflege. Jetzt kümmern sich meine Mutter und ich uns um sie. Was das mit ihr macht – und mit mir.

Häusliche Gewalt
«Warum bist du geblieben?»

Häusliche Gewalt Expertinnen und Fachpersonen warnen vor einem Anstieg. Mehr offizielle Meldungen gibt es bisher nicht. Wie sieht es aus, das Leben mit Gewalt im Lockdown?

Aktuell
Zurück auf der Strasse am 29. Mai

Wann geht es weiter mit dem Heftverkauf? Diese Frage beschäftigt unsere Surprise-Verkaufenden nun immer mehr. Endlich haben wir eine Antwort: Wir planen, am 29. Mai den Strassenmagazinverkauf wieder aufzunehmen. Bis dahin bleibt noch viel zu tun.

Bullshit-Jobs
Der Mensch und die Arbeit: eine Hassliebe

Wir erfinden Jobs, die keinen Sinn machen, sagt der Anthropologe David Graeber. Doch wenn sinnlose Arbeit krank und unglücklich macht, warum gibt es sie dann?

Portrait
«Ich stehe ganz am Anfang»

Sandra Brühlmann (37) führt als erste Frau in Zürich durch ihren sozialen Stadtrundgang.

Strassenverkaufende
«Ich lache, sie lachen zurück»

Ghide Gherezgihier (39) verkauft Surprise in Biel und möchte die Herausforderungen des Lebens meistern wie ein guter Sportler.

Haftbedingungen
Lieber leiden statt zahlen

Im Gefängnis verbreiten sich ansteckende Krankheiten wie das Coronavirus besonders schnell. Trotzdem lehnen viele kranke Häftlinge Arztbesuche ab, denn neuerdings müssen sie ihre Rechnungen selber bezahlen.

Reportage
Aussen vor – die Reportage

Menschen ohne feste Bleibe, Abhängige, Sexarbeiterinnen, sie alle sind von Corona betroffen – weniger vom Virus, sagen sie, als von den Massnahmen, welche die Behörden verhängt haben. Manche können nicht daheimbleiben, auch wenn sie es möchten; denn sie haben kein Zuhause. Weil alles zu hat und...

Reportage
«Und schon zeigen sie wieder mit dem Finger auf uns»

Menschen ohne Bleibe, Abhängige, Sexarbeiterinnen – sie alle sind von Corona besonders betroffen. Doch die Angst um die Gesundheit ist ihr kleinstes Problem.

Corona-Krise
#SurpriseLockdown

Die Corona-Krise trifft uns alle – aber Armutsbetroffene besonders hart. Was tun, wenn man keine Rückzugsmöglichkeiten, kein finanzielles Polster, kein soziales Netz hat? So gehen unsere Strassenverkaufenden, Stadtführenden, ChorsängerInnen und StrassenfussballerInnen mit dem Lockdown um.

Zusammenleben
Grenzen der Solidarität

Solidarität gilt als wirksames Mittel im Kampf gegen das neue Coronavirus. Meinen wir es ernst damit, können wir unser Miteinander über die Krise hinaus zum Besseren verändern.

Corona weltweit
«Als hätten wir schon immer Corona gehabt»

In Zeiten von Corona merken wir alle unsere Hilflosigkeit und Verletzlichkeit. Dass diese Situation für Obdachlose und andere Menschen am Rand der Gesellschaft zur Normalität gehört, ist uns kaum bewusst. Impressionen aus den USA.

Corona weltweit
Wenn soziale Distanz Probleme schafft

Sozialer Abstand ist das Gebot der Stunde, um die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu behalten. Dabei wären für Obdachlose soziale Kontakte gerade jetzt besonders wichtig. Ein Zentrum für Süchtige in Portland versucht mit diesem Problem umzugehen.

Sexarbeit
Leere Betten

Keine Freier, keine Sicherheit: Auch die Sexarbeitenden sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Surprise hat sich mit einer von ihnen unterhalten.

Corona weltweit
«Bloss eine weitere Krise»

Sie sind auf sich selbst gestellt und können sich kaum schützen: Obdachlose sind der Corona-Krise ungeschützt ausgeliefert, wie Berichte aus den USA und Grossbritannien zeigen.

Lockdown
«Der Bundesrat vergisst die Schwächsten»

Während der Staat Firmen mit Milliarden unterstützt, gehen Armutsbetroffene leer aus, kritisiert Caritas-Direktor Hugo Fasel im Interview.

#SurpriseLockdown
Hotline für Verkaufende

Aufgrund der ausserordentlichen Lage finden keine Heftverkäufe und keine Sozialen Stadtrundgänge statt. Die Soziale Beratung und Begleitung wird in allen Städten telefonisch weitergeführt. Hotlines wurden eingerichtet. Bei Bedarf sind auch Beratungen im Freien möglich.

Aktuell
Podcast Surprise Talk

Surprise Talk beleuchtet die Hintergründe und die Entstehung einzelner Beiträge aus dem Surprise Strassenmagazin. Produziert wird das Format vom langjährigen Radiojournalisten und Moderator Simon Berginz.

Surprise-Shop
Ist gut. Kaufen.

Ein bequemer und praktischer Rucksack für die geplante Velotour? Ein handlicher Stoffrucksack für in die Badi? Oder das Buch «Standort Strasse» als Ferienlektüre? Machen Sie sich selbst eine Freude oder überraschen Sie jemanden mit einem passenden Geschenk.