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Surprise Nr. 450

17. Mai bis 30. Mai 2019

Erst kam die Staatsschuldenkrise, dann kamen die Flüchtlingsströme. Und dann kamen die neuen Ideen: Die Athener Kulturszene, blüht zusammen mit der Queer Community neu auf, indem sie bunte Utopien entwickelt: Yvonne Kunz und Myrto Papadopoulos haben die Stadt besucht, in der aus der Krise Kunst wird. 

In Bern wird am 19. Mai über eine Kürzung des Grundbedarfs in der Sozialhilfe abgestimmt. Die Sparpläne wurden im Vorfeld gerne damit beworben, dass man Sozialhilfebezügerinnen und –bezüger diskeditierte. Simon Jäggi und Ephraim Bieri haben zwei Frauen besucht, die von der Sozialhilfe abhängig sind. Ihre Situation ist nicht selbstverschuldet, das Geld ist knapp. Und die Idee des Sozialstaates, der genau in solchen Lagen Unterstützung bietet, finden wir immer noch sinnvoll. 

Claudia Peter hat sich mit dem Musiker Dino Brandao (Radicalis) über das Heimatgefühl unterhalten, die Autorin Nora Zukker - Wortakrobatinerzählt aus einer echten Innensicht von den Solothurner Literaturtageund Sandra Schweizer Csillany schreibt über Brasiliens Filmschaffen, das am Experimentalfilm- und Video-Festival Videoex in Zürich gezeigt wird. 

Fatima Moumouni hält den Finger auf sprachlich Unbedarftes, das konkret beleidigend sein kann, und Surprise-Geschäftsführerin Paola Gallo stellt die Frage, wieso wir eigentlich nicht gegen die Armut streiken gehen. 

Surprise-Verkäufer Daniel Inglin erzählt von seinem Verkaufsstandort, dem «Spinnenplatz», der in Wirklichkeit anders heisst und sagt uns, wieso er sich fröhlichere Menschen wünscht. Aufgezeichnet von Dina Hungerbühler.

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