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Surprise Nr. 466

3. bis 16. Januar 2020

Niemand mag es, alle tun es: Wir stecken einander andauernd in irgendwelche Schubladen. Manchmal ist das nicht schlimm, manchmal aber schon. Dann zum Beispiel, wenn wir uns von Anderen abgrenzen und sie abwerten wollen. Rahel Bains weiss zu gut, wie es ist, immer ein wenig die Andere zu sein. In einem Brief an ihre Tochter schreibt sie über #Alltagsrassismus, Ausgrenzung und Zugehörigkeit – und berührt damit Themen, die uns alle angehen.

Im Anschluss daran gibt es eine Reportage von Markus Spoerndli und Brian Ongoro über das weltweit grösste Experiment mit bedingungslosem #Grundeinkommen. Es findet in #Kenia statt und wirft eine grundsätzliche Frage auf: mit geschenktem Geld aus der Armut – wer profitiert davon?

In unserer Gerichtskolumne ist Yvonne Kunz den üblen Machenschaften von #Nestlé auf der Spur, Fatima Moumouni ist dieses Mal ganz besonders gierig und Carlo Knöpfel windet der Care-Arbeit ein Kränzchen. Stephan Pörtner schliesslich macht auf seiner #TourdeSuisseeinen Zwischenhalt in #Baden.

Im Kulturteil stellt Benjamin von Wyl den Film «Im Spiegel» mit Surprise-Besetzung vor, Monika Bettschen hat sich den Erstling von Blaise Harrison «Les particules» angeschaut sowqie das literarische Projekt «Das einsame Begräbnis, zu Gemüte geführt und Christopher Zimmer hat für uns den Roman «Frei» von Roswitha Quadflieg und Burkhart Veigel gelesen.

Abgerundet wird die neue Ausgabe mit einem Porträt des Surprise-Verkäuferin Leyla Osman von Eva Mell.

 

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