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Surprise Nr. 481

Und dieses Mal mit einer Neuerung: Ab sofort benutzen wir in all unseren Texten das Gendersternchen. Nicht, dass wir bisher auf eine geschlechtergerechte Sprache verzichtet hätten – warum es jetzt aber der * ist, das verrät Euch der Queer-Aktivist Tobias Urech.

Dann und ganz wichtig: Wir diskutieren über Rassismus. Viele unserer Verkäufer*innen kommen aus Ostafrika und Südosteuropa, sie müssen im Alltag mit rassistischen Anfeindungen zurechtkommen, sie haben geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungswesen, bei der Wohnungssuche – dieselben Themen, die auch die Black-Lives-Matter- Demonstrant*innen umtreiben. Wir haben vier Aktivist*innen zum Gespräch geladen: die Autorin und Slampoetin Fatima Moumouni, die freie Journalistin Laura Rivas Kaufmann, den Aktivisten Mardoché Kabengele und den Journalisten Ugur Gültekin. Ergänzt wird das Gespräch durch einen Text von Sara Winter Sayilir, wo sie argumentiert, dass die Debatte um die Benachteiligung von Schwarzen Menschen und People of Colour vor allem Arbeit von jenen erfordert, die an Privilegien gewöhnt sind. 

Auch im Heft: Eine Reportage von Marianne Pletscher (Text) und Marc Bachmann (Fotos) über die Zürcher Langstrasse in (andauernden) Zeiten von Corona. 

In unserer Gerichtskolumne berichtet Yvonne Kunz über ein Arbeitszeugnis mit juristischen Tücken, Hans Rhyner verrät uns in seiner Verkäufer*innen-Kolumne einige seiner Alltagsroutinen, und Fatima Moumouni erklärt uns, wieso sie ziemlich sicher schöner ist als Christoph Blocher. 

Im Kulturteil bespricht Monika Bettschen den Film «Loulou» von Nathan Hofstetter, Christopher Zimmer das Buch «Ausleben» von Mena Kost (Text) und Annette Boutellier (Fotos) und Sarah Mühlebach berichtet über das Festival «lauschig».

Abgerundet wird das Heft mit Stephan Pörtner, der auf seiner #TourdeSuisse in #Bassersdorf war, und mit einem Porträt unseres Verkäufers Zeru Fesseha, aufgezeichnet von Klaus Petrus.

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