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Surprise Nr. 500

21. Mai bis 3. Juni 2021

Yes! 500 Ausgaben Surprise. Wer wir sind? Kein Magazin mit Kling-Bing und Bla-Bla, kein Blatt, das auf Anzeigen schielt und nach Klicks giert. Uns gibt es auf der Strasse, wir sind roh und reizend und wild und stets mit einem Lächeln.

440 Menschen in prekären Umständen verkaufen das Strassenmagazin und verdienen so an ihr Leben, indem sie Euch unseren Journalismus in die Hände geben. Wunderbar ist das, und wir danken von Herzen: der ganzen Surprise-Familie, speziell unseren Verkäufer*innen, und Euch, ihr lieben und treuen Leser*innen.

Haben wir Anlass zu feiern?

Wir haben jedenfalls verdammt gute Gründe zum Weitermachen. Ausgrenzung, die Folgen der Migration, Rassismus, soziale Konflikte, Armut, das alles gibt es auch bei uns.

Beispiel Schuldenberge – sie gehören inzwischen zu den häufigsten Ursachen von Armut. Darüber geredet wird kaum, zu schambehaftet ist alles. Dabei gibt es nicht wenige, die von den Schulden anderer massiv profitieren. Die enthemmte Inkassobranche gehört dazu, wie Sie sich vielleicht denken können, oder profitgierige Schuldensanierer. Doch wussten Sie, dass auch Krankenkassen ordentlich absahnen?

Das alles erfährt man im neuen Heft – zugleich der Auftakt einer grossen, vierteiligen Recherche über Schulden und Armut in der Schweiz. Die Texte sind von Andres Eberhard und Klaus Petrus, die Illustrationen und Infografiken von Marcel Bamert.

Ab jetzt auf der Strasse. Kaufen, sich erfreuen, weitersagen.

 

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