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Literatur
«Zu viel Kontrolle. Zu wenig Kreativität»

Der neue Thriller von Martin Suter rund um das Thema Gentechnologie verhandelt auch das Leben auf der Strasse und die Alkoholsucht. Bei der Recherche geholfen hat ihm Surprise-Stadtführer Hans Peter Meier. Wir haben mit ihnen im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt gesprochen – und natürlich über rosa Elefanten.

Denn einer der Protagonisten in «Elefant» ist ein Zürcher Obdachloser, und es dürfte wenige Leute geben, die sich bei diesem Thema besser auskennen als Meier und Furrer: Beide kennen das Leben auf der Strasse und Probleme mit Alkohol aus eigener Erfahrung. Sie zeigten Suter seine Heimatstadt Zürich aus ihrem Blickwinkel und halfen dem Ex-Werbetexter und Bestseller-Autor beim Eintauchen in diese Welt, von der wir alle wissen und die uns doch weitgehend unbekannt ist. Das hat sie gemeinsam mit Genforschung und Biotechnologie, dem Überthema von Suters «Elefant». Der obdachlose Schoch, der in einer Höhle am Limmatufer schläft, findet eines Morgens einen kleinen, rosa leuchtenden Elefanten. Einen lebenden, nota bene. Schnell wird klar, dass die Erscheinung nichts mit seinem Alkoholkonsum zu tun hat, sehr wohl aber mit der Leiche, die im Fluss bei Schochs Schlafplatz gefunden wird. Es entspinnt sich ganz in gewohnter Suter-Manier ein Thriller, der den Leser unterhält und dabei ein angenehmes Mass an Tiefe nie verliert. 

Mit Surprise-Stadtführer Hans Peter Meier trifft sich Martin Suter noch heute ab und zu. Suter, der in Zürich Hottingen lebt, kommt oft an Meiers Verkaufsplatz am Bellevue vorbei, wo die beiden jeweils zusammen einen Kaffee trinken und sich unterhalten. Und zumindest einen entscheidenden Teil der Biografie haben Suters Protagonist und der Surprise-Stadtführer gemeinsam: Wie Meier hatte Schoch einen gut bezahlten Job in einer Boom-Branche, bevor der Absturz kam. 

Hans Peter, wie findest Du den Roman von Martin Suter, was das Thema Obdachlosigkeit angeht?

Hans Peter Meier: Sehr präzis. Wer sich in der Zürcher Obdachlosenszene etwas auskennt, erkennt sogar die eine oder andere Figur im Buch. Oder zumindest, von welcher realen Person sie inspiriert ist. 

Martin Suter: (lacht leise) Das ist gut. 

Meier: Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass das Buch sehr genau recherchiert ist. Auch was das Feld der Genmanipulation und Biotechnologie angeht. Ich finde es sehr gut, dass Martin diese Themen aufgegriffen hat.

Herr Suter, weshalb haben Sie sich einen Obdachlosen als Protagonisten ausgesucht?

Suter: Das entsteht bei mir aus dem Stoff heraus. Ich wollte zunächst einmal die Geschichte dieses Elefäntleins schreiben, die ich schon lange mit mir herumtrage. Vor etwa zehn Jahren zeigte mir ein Alzheimer-Forscher sein Labor, und in einem Nebensatz erwähnte er, dass es gentechnisch überhaupt kein Problem wäre, einen lebenden kleinen, rosaroten Elefanten herzustellen.

Der im Dunkeln leuchtet?

Suter: Das habe ich dazugedichtet. Jedenfalls ging mir die Bemerkung nicht mehr aus dem Kopf, und als ich mich dann an die Geschichte machte, war für mich klar: Sie musste damit beginnen, dass der kleine Elefant in einem Versteck von jemandem gefunden wird. Und wer sieht schon rosa Elefanten? Von da war es nur noch ein kleiner Schritt zum obdachlosen Alki. Manchmal fallen die Puzzleteile beim Schreiben einfach an ihren Platz.

Wie intensiv haben Sie auf der Strasse recherchiert?

Suter: Nur auf den Stadtrundgängen und in privaten Gesprächen mit Hans Peter und Ewald. Ich glaube nicht, dass ich näher rangekommen wäre, wenn ich undercover in die Szene eingetaucht wäre. Man kann noch so sehr versuchen mitzumachen, man bleibt ein Aussenseiter.

«Ich glaube nicht, dass ich näher rangekommen wäre, wenn ich undercover in die Szene eingetaucht wäre.» Martin Suter, Schriftsteller

Was unterscheidet einen Obdachlosen oder Randständigen vom Rest der Gesellschaft?

Suter: Der Mangel an Sicherheit. Nie zu wissen, was der nächste Tag bringt.

Was denkst Du, Hans Peter?

Meier: Das ist sicherlich ein Faktor, insbesondere bei jenen, die wirklich draussen leben und auf Sozialhilfe verzichten. In Schweizer Städten ist das Angebot an sozialen Einrichtungen sehr gross, man kann sich ziemlich sicher sein, dass man nicht hungern muss. Aber abgesehen davon weiss man wirklich nie, was kommt. Leute, die auf der Strasse leben, suchen aber häufig genau das. Sie nennen es die absolute Unabhängigkeit. Aber wie unabhängig ist man, wenn man darauf angewiesen ist, dass einem jemand gratis Essen und Kleider gibt?

Ist es eine Illusion?

Meier: Natürlich kann dir kein Amt Vorschriften machen, wenn du auf der Strasse lebst und keine Leistungen beanspruchst. Aber wenn es draussen kalt ist, dann willst du dich irgendwo reinsetzen, und das geht nur, weil die Leute in den Einrichtungen ihre Arbeit machen. Da hört die Freiheit relativ schnell auf.

Du hattest jahrelang einen gutbezahlten Job in der IT-Branche, später wurdest Du obdachlos. Wann hattest Du mehr Freiheit?

Meier: Heute, als Strassenverkäufer und Stadtführer bei Surprise. Als ITSpezialist hatte ich zwar Geld, machte aber zum Teil jahrelang keine Ferien. Heute habe ich ein Zuhause und alle Zeit der Welt. Ich kann mir zwar keine grossen Sprünge leisten, aber immer wieder kleinere Reisen. So ist es gut.

Herr Suter, an einer Stelle in Ihrem Roman schreiben Sie von der «Freiheit, kein reicher Mann zu sein». Sind reiche Menschen unfrei?

Suter: Da geht es um die Figur des Tierarztes Dr. Reber. Nach der Scheidung von seiner Frau entscheidet er sich gegen die Karriere und für seine wenig lukrative Leidenschaft, die Elefanten. In einer Lebenskrise sagt man sich oft: Jetzt muss ich das nicht mehr machen. Das habe ich selbst auch schon erlebt. Als junger Mann hatte ich einen Job in einer Werbeagentur. Als dann meine Beziehung in die Brüche ging, musste ich nicht mehr so viel Geld verdienen. Ich schmiss den Job hin und bewarb mich als Reisereporter bei Geo. In so einer Situation lebt man viel eher das, was man will.

Das kann auch gefährlich sein.

Suter: Ja. Alkohol wird dann sofort auch zum Thema. Es wartet ja niemand mehr zuhause und wird sauer, wenn ich heimkomme und einen sitzen habe. Das ist eine kritische Situation, diese Mischung zwischen Freiheit und Verzweiflung, da muss man aufpassen.

Kann es jeden treffen?

Suter: Sagen wir: Wer in dieser Beziehung nicht gefährdet ist, hat sonst ein Problem.

Was für eins?

Suter: Zu viel Kontrolle. Zu wenig Kreativität. Was meinst Du, Hans Peter?

Meier: Wenn immer alles nach Plan läuft, ist kaum Entwicklung möglich. Da braucht es etwas äussere Einwirkung. Wenn immer alles schön vor sich hinplätschert, weshalb sollte man dann etwas ändern?

Suter: Das Risiko zum Absturz besteht, glaube ich, bei allen Menschen. Man schmeisst aus irgendeinem Grund den Bettel hin, lebt eine Zeit lang vom Ersparten, lässt sich gehen. Irgendwann ist man auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr erste Wahl. Das reicht.

«Wenn immer alles nach Plan läuft, ist kaum Entwicklung möglich.» Hans Peter Meier, Surprise-Stadtführer

Meier: Meist kommen mehrere Faktoren zusammen: Man verliert den Job, die Beziehung geht in die Brüche, die Frau behält die Wohnung, und schon stehst du auf der Strasse. Das kann in der heutigen Zeit wahnsinnig schnell gehen. Ein Totalabsturz aufgrund von nur einem einzigen Faktor ist aber selten.

Der Obdachlose Schoch im Buch sieht an der Tramstation, an der er sein Bier trinkt, manchmal Leute aus seinem früheren Leben. Ist Dir das auch schon passiert, Hans Peter?

Meier: Früher, als ich noch am Paradeplatz verkaufte, gab es das manchmal. Man wechselt dann ein paar Worte, aber ziemlich distanziert. Es gab aber auch solche, die auf die andere Strassenseite wechselten.

Die meisten Hauptfiguren im Buch sind Männer. Hat das einen Grund?

Suter: Ich habe bei der Recherche nicht viele Frauen auf der Gasse gesehen.

Meier: Auf den Rundgängen sagen wir den Leuten: Es gibt in der Stadt Zürich 380 Plätze für betreutes Wohnen, 80 davon sind von Frauen besetzt. Das spiegelt ungefähr das Verhältnis. Ich kann mir vorstellen, dass es bei den Genforschern, um die es im neuen Roman von Martin geht, nicht viel anders ist.

Fast alle männlichen Figuren im Buch sind auf ihre Art gescheitert oder gerade im Scheitern begriffen. Warum faszinieren Sie die Brüche im Leben?

Suter: Es hat mit Identität zu tun. Mich hat schon immer interessiert: Wer bin ich und wer könnte ich sonst noch sein? In einer Krise treten auch die verborgenen Persönlichkeiten hervor, die in jedem von uns stecken. Erzählerisch gesehen sind Figuren ohne Krise langweilig. Alle meine Figuren befinden sich an einem Wendepunkt. Das war ja in der altgriechischen Dramatik nicht anders: Eine Figur ist am Ende eines Stücks nicht dieselbe wie zu Beginn. Mich interessiert diese Entwicklung. Die Art, wie eine Figur auf die Krise reagiert.

Deckt sich dieses literarische Mittel mit der Realität? Sind die Menschen am interessantesten, wenn es ihnen schlecht geht?

Suter: Es muss ihnen nicht unbedingt schlecht gehen. Statt Krise kann man es auch Umbruch nennen: Situationen, in denen wir unsere Identität in Frage stellen. Wenn jemand den Job verliert oder aufgibt und auf die Gasse geht, ist das ein radikaler Wandel. Aber es gibt auch eine Lust am Spiel mit den Identitäten. Bis vor wenigen Jahrzehnten wurde man in eine soziale Situation hineingeboren, und da blieb man. Ein Bäckersohn wurde Bäcker, fertig. Da konnte sich ein Schmied nicht als Ratsherr anziehen. Heute ist diese Freiheit gross. Anlageberater röhren am Wochenende mit der Harley in Lederkluft über den Gotthard.

Krisen sind einerseits ein Tabu, das man nicht mit allen teilt. Gleichzeitig nimmt es uns bei anderen sehr wunder. Wie ist das, wenn die Leute auf den Stadtrundgängen persönliche Fragen zu euren Geschichten stellen?

Meier: Viele Leute kommen auf die Tour, weil sie Rat suchen. Wenn sie in der Familie ein Problem mit Alkohol haben, fragen sie mich, wie ich weggekommen bin. Die Leute wollen etwas erfahren. Wir haben die Freiheit, so viel preiszugeben, wie wir wollen. Am Anfang der Tour sagen wir jeweils, dass die Leute fragen können, was sie wollen. Wir können auch Nein sagen. Aber bisher habe ich jede Frage beantwortet.

Suter: Alles, ausser die Frage nach dem Schlafplatz!

Ist das die eherne Regel: Schlafplätze verrät man nicht?

Meier: Früher wusste dein Umfeld, wo du schläfst, und man respektierte das gegenseitig. Aber heute sind mehr Auswärtige da, auch Migranten. Die kennen diese ungeschriebenen Regeln nicht und halten sich entsprechend auch nicht daran. Deshalb hütet man dieses Geheimnis heute noch besser.

Wie viel gibst Du auf den Rundgängen von dir preis?

Meier: So viel, wie für das Thema relevant ist. Die persönlichen Erfahrungen gehören ja zum Konzept. Nimm zum Beispiel die Vorstellungsrunde zu Beginn einer Führung. Da halte ich mich kurz, denn der Bruch kam in meinem Leben ja relativ spät. Bei meinem Touren-Partner Ewald hingegen hat es bereits in der Jugend angefangen. Seine heutige Situation hat eine längere Vorgeschichte, also erzählt er auch mehr. Ich muss den Leuten ja keine Details aus meiner Zeit als Informatiker liefern.

Herr Suter, welche verschiedenen Rollen spielen Sie in Ihrem Alltag?

Suter: Ich lebte lange in Guatemala und auf Ibiza. Wenn wir dann auf Heimaturlaub nach Zürich kamen, war ich ein viel urbanerer Mensch als im Rebberg oder im Olivenhain. Ich habe auch eine Vergangenheit in der Werbung, bin immer wieder in das Metier ein- und wieder ausgestiegen. Als Werber in Zürich war ich eine ganz andere Person, als ich es als Geo-Reporter in Wyoming oder Montana war.

Ist das anstrengend, dieser Wechsel?

Suter: Ich konnte gut in Anzug und Krawatte bei einem Werbekunden sein und danach hemdsärmlig in der Gartenbeiz eine Wurst essen und dabei ein völlig anderes Lebensgefühl haben. Ich fand das immer toll.

Was unterscheidet den Werber Suter vom Reporter oder Schriftsteller Suter?

Suter: Als Werber muss man, wie in anderen Berufen auch, sehr freundlich sein zu Leuten, mit denen man am liebsten gar nichts zu tun hätte. In so einer Berufssituation, das weiss noch, kann man seinen Kunden oder den Vorgesetzten nicht sagen, was man denkt. Der entscheidende Unterschied ist: Als Schriftsteller formuliere ich meine eigenen Gedanken und Anliegen.

Sprechen wir über rosa Elefanten: Macht die Genforschung unsere Hirngespinste wahr?

Suter: Unsere Hirngespinste und unsere Hoffnungen. Die Möglichkeit, so tief in die Natur eingreifen zu können, ist sehr brisant. In China gibt es bereits Fabriken, die Rinder und Schweine in riesigen Mengen klonen. Mit Menschen darf man das natürlich nicht machen, gleichzeitig eröffnen sich medizinische Möglichkeiten, die theoretisch bis zur Unsterblichkeit reichen. Das Ganze ist unglaublich paradox.

Neulich hingen zwei Schlagzeilen am Kiosk aus. Die eine versprach, dass uns die Zellforschung bald 125 Jahre alt werden lasse. Die andere berichtete, dass die Zahl der Sterbehilfefälle massiv zunehme. Weshalb können wir nicht einfach akzeptieren, dass mit 80 oder 90 Schluss ist?

Suter: Nun, wir Menschen sind nicht sonderlich gut im Akzeptieren. Wenn es in der Natur des Menschen läge, Dinge einfach zu akzeptieren, dann gäbe es gar keine Medizin. Dann würden wir immer noch mit Mitte 20 sterben. Die Weigerung, Dinge zu akzeptieren, ist der Motor jeder Entwicklung.

Gibt es keine Grenzen?

Suter: Die müsste es geben. Aber nehmen wir das Beispiel der Kernenergie: Da hiess es zuerst auch, man dürfe das nur für friedliche Zwecke nutzen. Irgendwann bauten einige dennoch Bomben und zogen daraus einen Vorteil. Gentechnisch wäre es heute bereits möglich, die Genome aller Menschen zu bestimmen und eine Art genetischer Landkarte zu erstellen. In China arbeitet man derzeit an einer solchen Datenbank. Man könnte dann chemische Waffen herstellen, die nur auf Personen mit bestimmten genetischen Eigenschaften wirken. Das ist keine reine Utopie mehr. Ich glaube, man kann das nicht kontrollieren.

Meier: Ich denke, der Einzelne kann sich Grenzen setzen: Bis hier gehe ich und nicht weiter. Aber der Mensch an sich drängt immer nach Neuem. Die Forscher, die solche Entdeckungen machen, idealisieren ihre Innovationen oft. Und Leute, die sich über ethische Regeln hinwegsetzen, wird es immer geben.

Diese Eigenschaft, die Herr Suter angesprochen hat, dass man sich nicht abfindet mit Situationen: Hast Du das damals gespürt, als Du in der Krise warst?

Meier: Ich realisierte einfach irgendwann, dass ich mich in einer Abwärtsspirale befand. Und irgendwann sagte ich mir, so kann es nicht weitergehen. Ich habe die Ursachen analysiert und Gegensteuer gegeben. Der Antrieb ist der freie Wille. Sagen zu können: Ich mach das oder ich mach das nicht.

Im Buch gibt es einen Dialog, in dem der rosa Elefant gleichzeitig als Beweis dafür dient, dass es Gott gibt und nicht gibt. Was für einen Unterschied würde es für Sie persönlich machen, ob es ihn gibt oder nicht?

Suter: Der Glaube an Gott würde das Sterben natürlich unglaublich erleichtern. Weil das auch bedeutet, dass es nach dem Leben etwas gibt. Meine Grossmutter hat daran geglaubt, und sie ging mit einem Lächeln auf den Lippen in den Tod. Das war für sie einfach ein Übergang in eine andere Phase. Beneidenswert.

«Wenn es in der Natur des Menschen läge, Dinge einfach zu akzep- tieren, dann gäbe es gar keine Medizin. Dann würden wir immer noch mit Mitte 20 sterben.» Martin Suter

Haben Sie Angst vor dem Tod?

Suter: Vor dem Tod anderer Menschen, die mir nahe sind. Der ist sehr bedrohlich. Über meinen eigenen mache ich mir weniger Gedanken. Wenn es fertig ist, bekomme ich ja nichts mehr mit. Da lasse ich mich gerne überraschen. Aber wissen Sie, das ist eigentlich gar nicht das Thema meines Buches. Ich wollte einfach eine spannende Geschichte um einen kleinen, rosa leuchtenden Elefanten, ein zauberhaftes Zufallsprodukt eines gentechnischen Experimentes, erzählen.

Zum Abschluss noch die Gretchenfrage: Hat jemand hier am Tisch schon mal einen rosa Elefanten gesehen?

Meier: Bestimmt keinen lebenden.