Skip to main content
Bosnien-Herzegowina
Über die Runden kommen

Hundertausend Tote und zwei Millionen Vertriebene forderte vor dreissig Jahren der Bosnienkrieg. Bis heute gibt es viele offene Wunden. Am schlimmsten sind die Feindbilder.

Weit, weit weg ist der Balkan für die meisten von uns, auf der Karte wie im Kopf, und verloren sowieso: ein gescheitertes Projekt der «Brüderlichkeit und Einigkeit», ein ewiges Pulverfass, eine Region korrupter Eliten und geschichtsblinder Nationalist*innen.

Die meisten dieser Bilder gründen auf Vorurteilen, von denen es bis heute haufenweise gibt. Über den Balkan reden, das kann man nicht ohne Klischees, so lautet ein Sprichwort. Dabei geht es nicht bloss um Stereotypen, mit denen sich der «Westen» – gemeint ist hier ein enggefasstes, elitäres Konstrukt von Europa – unentwegt vom Balkan abheben will. Sondern auch um Vorurteile, mit denen sich Menschen im ehemaligen Jugoslawien und speziell im ethnisch vielfältigen Bosnien untereinander begegnen: der böse Serbe, die unterdrückte Kroatin, die rückständigen Bosniaken.

Lange galt Bosnien-Herzegowina als «kleines Jugoslawien im grossen Jugoslawien»: ein Land mit nur 3,3 Millionen Menschen, davon etwa 50 Prozent muslimische Bosniak*innen, 30 Prozent orthodoxe Serb*innen und 15 Prozent katholische Kroat*innen, mit drei Sprachen und zwei Schriften. Für Josip Broz Tito, der mit seinen Partisanen die Nazis aus dem südslawischen Raum vertrieben und 1945 die Föderative Volksrepublik Jugoslawien gegründet hatte, war dieses kleine Bosnien stets ein Musterbeispiel seines Vielvölkerstaates, über den er bis zu seinem Tod 1980 herrschte.

Als Jugoslawien in den Jahren danach zerfiel, wütete der Krieg ab 1992 im multiethnischen Bosnien besonders arg. 100 000 Tote, zwei Millionen Geflüchtete, ethnische Säuberungen, der Genozid von Srebrenica – nach nur drei Jahren lag das Land in Trümmern. Das Friedensabkommen von 1995 wollte das Unmögliche: die Menschen zusammenführen, ohne sie zu einen. Herausgekommen ist ein Gesamtstaat mit klaren ethnischen Trennlinien: auf der einen die Föderation Bosnien-Herzegowina mit einer überwiegend kroatischen und bosniakischen Bevölkerung, auf der anderen Seite die Republika Srpska, hauptsächlich von bosnischen Serb*innen bewohnt.

Diese ethnischen Trennlinien entpuppen sich oft als Selbstläufer. Politiker*innen aus allen ethnischen Lagern beschwören ihre nationale Identität und drohen pathetisch mit der Abspaltung vom Gesamtstaat Bosnien – wie unlängst der Anführer der Republika Srpska, Milorad Dodik. Und schon reden alle wieder vom «Pulverfass Balkan». Dabei haben die Menschen im Lande ganz andere Sorgen. Bereits in einer Umfrage von 1991 – also kurz vor Ausbruch des Krieges und in der Blütezeit eines von oben diktierten Nationalismus – gaben 90 Prozent der Befragten an, nationale Identität spiele für sie im Alltag keine Rolle. Und 90 Prozent waren überzeugt, sie würden gegenüber den anderen – und zwar egal, welche Ethnie – benachteiligt: in der Schule, auf der Arbeit oder bei der Subventionierung durch den Staat. Soziale Sicherheit war den Menschen damals wichtiger als ethnische Identität.

Und das ist auch heute so: Soziale Probleme dominieren Bosnien, auch dreissig Jahre später, immer noch. Die Arbeitslosigkeit ist 2020 auf 19 Prozent gestiegen, 34 Prozent der Jugendlichen haben keinen Job. Im Korruptionsindex liegt Bosnien auf Platz 111 von 180 Ländern. Viele Gründe, in Bosnien zu bleiben, gibt es also nicht. Wer durch das Land fährt, sieht Kriegsspuren allenthalben und allzu viele verwaiste Dörfer. Und doch: Die dort bleiben, suchen beharrlich nach einer Perspektive – und das oft gemeinsam. Bei sozialen Protesten stehen sich nicht Bosniak*innen, Kroat*innen und Serb*innen gegenüber, sondern einmal mehr die Bevölkerung hier und die politische Obrigkeit dort.

Den Nationalist*innen mag das nicht ins Konzept passen, auf dem Spiel steht immerhin ihre Mär vom ewigen Hass zwischen den Ethnien. Die Menschen müssen derweil mit dem wenigen, das sie noch haben, über die Runden kommen.


Zwischen Himmel und Trnopolje

Elvis Alic war acht, als er während des Bosnienkrieges in serbische Gefangenschaft geriet. Das schürte seinen Hass. Und brachte ihm Freunde.

«Es lag etwas in der Luft. Seit Wochen schon hatte sich die Situation zugespitzt, die Fronten waren endgültig verhärtet. Das ehemalige Jugoslawien stand im Frühling 1992 kurz vor einem historischen Umbruch, das war förmlich spürbar. Ich weiss noch, wie ich als kleiner Junge täglich gespannt den Nachrichten im Fernseher gelauscht hatte. Sie berichteten von einem Krieg, der unausweichlich schien.

Unser kleines Heimatdorf Kozarac im Norden Bosnien-Herzegowinas befand sich inmitten der Teilrepubliken Kroatien, Serbien und Montenegro. Der Alltag wurde vom multikulturellen Aufeinandertreffen verschiedenster Nationalitäten und Religionen geprägt: Bosnier*innen lebten Seite an Seite mit Serb*innen und Kroat*innen. Symbolisch für das funktionierende Zusammenleben war eine Moschee, die mitten in der Stadt stand – einige Meter weiter folgte eine christliche Kirche. Die Menschen lebten hier im Einklang miteinander. Uns wurde schon von klein auf die Prämisse gelehrt: «Einigkeit und Brüderlichkeit.»

Doch diese Welt begann mit den Kriegswirren zu bröckeln. Das gegenseitige Misstrauen innerhalb der Bevölkerung wuchs, Bevölkerungsgruppen entfremdeten sich. Es bildeten sich militante Gruppen, die abends durch das Dorf patrouillierten. Waffen wurden gehortet. Auch der Schulunterricht wurde auf unbestimmte Zeit abgesetzt. Ich verstand damals nicht wirklich, was da im Gang war – lediglich meinen Eltern merkte ich die Anspannung an. Wegweisend war die Schliessung der Landesgrenzen im Mai 1992. Einund Ausreisen waren nicht mehr möglich. Serbien hatte mittlerweile bereits Kroatien den Krieg erklärt. Es folgte ein Ultimatum der übermächtigen serbischen Armee: Bosnien sollte bis 12 Uhr mittags widerstandslos kapitulieren – ansonsten würde das Feuer eröffnet werden.

Mein Vater hatte in den Wochen zuvor bereits vorgesorgt. Neben unserem Haus hob er eine meterhohe Grube aus, rund 10 Meter tief. Der improvisierte Bunker wurde mit massiven Baumstämmen abgedeckt und sollte uns vor feindlichen Geschossen etwas Schutz bieten. Punkt 12 Uhr flog die erste Granate über unsere Köpfe hinweg. Zwar schlug die Granate in einiger Entfernung ein, der Einschlag war aber deutlich zu hören. Ich geriet in Panik, mein Vater zog mich in den Bunker. Es folgten zugleich meine Mutter und mein damals einjähriger Bruder. Mein Vater konnte nicht bleiben. Er griff sich sein Gewehr und lief geradewegs in die Richtung, aus der die Granate geflogen kam.

Ich hatte panische Angst, das Gefühl lässt sich kaum beschreiben. Es folgte ein riesen Donnerwetter, das Bombengewitter kam näher und näher. Der Boden bebte förmlich. Sie feuerten mit Panzern und schweren Kalibern. Das ist ein Gefühl, das ich niemandem zu erleben wünsche. Hätte es bei uns eingeschlagen, wäre es mit uns vorbei gewesen, das war mir bewusst. Das ging den ganzen Tag so weiter, stundenlang. Ich weinte endlos. Es war ein banges Warten auf das Ungewisse. Abends musste ich auf die Toilette. Meine Mutter hob mich aus dem Bunker raus. Es war bereits dunkel, ich musste mich erst wieder orientieren. Was dann folgte, war ein Gefühl, das ich kaum beschreiben kann. Ich stand inmitten meiner altbekannten Strasse vor meinem Elternhaus – und um mich herum herrschte komplette Verwüstung. Alles brannte lichterloh, überall Rauch. Die zerstörten Gebäude glichen einem Schlachtfeld. Ich kriege heute noch Gänsehaut, wenn ich das erzähle. Mein Heimatdorf war nicht wiederzuerkennen.

Die Serben hätten uns eingekesselt und seien bereits vor den Toren der Stadt. Es ging alles sehr schnell. Wir gingen los, ziellos liefen wir in eine Richtung – geradewegs in die Arme serbischer Soldaten. Widerstand zu leisten war zwecklos. Die Soldaten brachten uns zu einer riesigen Anlage. Es sah aus wie eine kleine Stadt, die von Stacheldraht umringt war. Überall war Militär. Und beim Eingang las ich die Aufschrift «Trnopolje». Ich sah vor mir eine riesige Menschenschlange, hunderte, tausende Menschen standen in Reih und Glied an. Wir mussten uns ihnen anschliessen. Vorne angekommen, wurden wir Häftlinge sortiert – hier Frauen und Kinder, auf der anderen Seite die Männer. Es ereigneten sich schreckliche, herzzerreissende Szenen in diesem Moment. Familien wurden auseinandergerissen und sahen sich teilweise nie mehr wieder.

Schulter an Schulter

Mit Bussen wurden wir zu einer alten Schule gebracht. Das karge Gebäude war zur Unterkunft für die Insassen des Lagers umfunktioniert worden. Darin sollten wir die Nacht verbringen. An Schlaf war jedoch nicht zu denken. Der nackte Boden war eiskalt, wir lagen eng aneinandergereiht, Schulter an Schulter. Draussen wurden immer wieder Schüsse abgefeuert. Regelmässig öffneten Soldaten die Türe, leuchteten uns mit Lampen ins Gesicht und zerrten junge Frauen aus dem Zimmer. Gehört hat man nichts, aber jeder wusste, was folgte. Es sollte die erste Nacht von vielen werden. Eine grauenhafte Zeit.

Es handelte sich um ein Kriegsgefangenenlager der serbischen Armee, primär wurden dort Frauen und Kinder gefangen gehalten. Andere Lager waren auf männliche Insassen ausgerichtet. Alle Kriegsparteien unterhielten im Kriegsgebiet solche Anlagen, in denen auch ethnische Säuberungen und Kriegsverbrechen verübt wurden. Schätzungen unabhängiger Organisationen zufolge wurden damals in hunderten Internierungslagern rund 30 000 Menschen ermordet. Im August 1992 wurde Trnopolje als erstes Lager von internationalen Kriegsberichterstatter*innen besucht. Die Bilder gingen um die Welt und wurden als endgültiger Beweis für das Bestehen solcher Lager gesehen. Das berühmteste Bild wurde unter anderem Titelbild des TIME Magazine. Es zeigt meinen Cousin Fikret Alic, der ebenfalls mit uns im Camp war. Erst Jahre später, wir waren bereits in der Schweiz, erkannte ihn mein Vater auf dem Foto. Wir trauten unseren Augen kaum. Es vergingen drei Monate. Und dann, eines Tages, wurden wir mit anderen Insassen aus dem Camp hinausgeführt. Vor uns sahen wir plötzlich Zugwaggons stehen. Die Gleise führten ins Nichts. Niemand von uns verstand, was passierte.

Die Hitze im vollgestopften Zug war unerträglich. An den Innenwänden hatten sie ein Gemisch aus Kalk und Ammoniak angebracht, das die Luft austrocknete und die Haut angriff. Dann setzten sich die Waggons in Bewegung. Es gab keine Fenster, die Bedingungen waren katastrophal. Nach einer viertägigen Zugfahrt kamen wir in Doboj an. Wir wurden zu einer Brücke gebracht, die über einen Fluss ragte. Niemand sagte uns, was da gerade vor sich ging.

Ich weiss noch genau, wie ich dicht neben meiner Mutter lief, mich an ihrem Kleid festklammerte. Wir mussten auf den Boden schauen. In all den Monaten im Camp wurde uns das so eingetrichtert. Den Soldaten durften wir nie in die Augen schauen. Plötzlich wurden Stimmen lauter und wir liefen geradewegs in die Arme serbischer Soldaten. «Runterschauen», wurde uns immer wieder gesagt. Ich riskierte dennoch einen Blick und sah zu meiner Verblüffung das Abzeichen des bosnischen Militärs. In dem Augenblick dachte ich, ich träume. «Mama!», sagte ich. «Das sind unsere Soldaten!» Sie schnauzte mich jedoch nur an und sagte, ich soll ruhig sein. Doch dann bemerkte auch sie, dass wir tatsächlich von bosnischen Soldaten umgeben waren. Dieser Moment war unbeschreiblich. Ein Gefühl von Sicherheit, fast schon eine innere Wärme, machte sich in mir breit. Beim Blick zurück sah ich eine Gruppe von Kriegsgefangenen, die mittlerweile bei den serbischen Soldaten angekommen war. Dieser Gefangenenaustausch auf der Brücke in Doboj war für mich wie ein symbolischer Übertritt von der Hölle in den Himmel. Natürlich, wir hatten immer noch grosse Sorge und die Zukunft war ungewiss – dennoch fühlten wir uns sicher. Wir wurden in eine Sporthalle in der benachbarten Stadt Zenica gebracht. Neun Monate verbrachten wir in diesem Flüchtlingslager.

Wie ein Ehrengast

Die Bedingungen waren spartanisch, aber im Vergleich zu den Monaten zuvor waren es Welten. Das Rote Kreuz kam sogar mal vorbei und verteilte Geschenke und Essen. Einmal pro Tag heulten die Sirenen auf, dann mussten wir uns in den Bunker verkriechen. Es folgten die täglichen Bombardierungen der serbischen Luftwaffe. Doch der Alltag im Camp war den Umständen entsprechend gut. Nach neun Monaten schafften wir es mit Bussen, die regelmässig organisiert wurden, aus dem Camp heraus.

Nach einigem Hin und Her kamen wir in Zagreb, Kroatien, an. In ganz Europa hatte es mittlerweile Bemühungen verschiedener Länder gegeben, Flüchtlinge aufzunehmen. Wir erfuhren von einer Liste, wo nach den Familienangehörigen vermisster Personen gesucht wurde. Meinen Vater hatte ich das letzte Mal gesehen, als er aus dem Bunker stieg und Richtung serbische Armee stürmte. Das war jetzt fast drei Jahre her. Und plötzlich stand da der Name «Alic». Wir trauten unseren Augen kaum. Wir mussten uns ausweisen, anschliessend nahmen wir Kontakt mit den Behörden auf. Mein Vater war schon seit einiger Zeit in der Schweiz. Die Schweiz genehmigte innert weniger Tage unser Gesuch um Asyl, und wir flogen mit dem Flugzeug nach Zürich.

In Chur erwartete uns mein Vater bereits auf dem Perron. Diesen Moment kann man nicht beschreiben, unmöglich. Über ein Jahr hatten wir nichts voneinander gehört. Ich trug während dieser ganzen Zeit immer ein Bild von ihm eng an meiner Seite. Meine Mutter versuchte stets mich zu beruhigen und sagte: «Es geht ihm gut, ganz bestimmt. Irgendwo wartet er auf uns.» Und dann stand er plötzlich vor mir. Irgendwo in der Schweiz, in einem beschaulichen Bahnhof in den Bergen, sah ich meinen Papa endlich wieder. Ich rannte ihm entgegen, nahm ihn in den Arm. Und dann schenkte er mir Schweizer Schokolade, daran kann ich mich noch genau erinnern. Ein unglaublich schöner Moment.

Heute lebe ich seit 27 Jahren in der Schweiz. Ich bin in diesem Land angekommen, fühle mich sehr wohl hier. Auch was den Krieg und das Erlebte betrifft, habe ich viel gelernt. Zu Beginn verspürte ich einen unvorstellbaren Hass gegenüber Serben. Das war auch eine Folge der Kriegspropaganda. Tief in mir drin war diese blinde Ablehnung gegenüber Serben verwurzelt. Doch eine ganz spezielle Begegnung führte zu einem Umdenken.

Ich war damals 17 Jahre alt und gerade mit meinen Freunden unterwegs. Ein Junge kam vorbei, er stellte sich als «Sascha» vor, anscheinend war er mit anderen aus der Gruppe befreundet. Er machte einen freundlichen Eindruck und machte die Runde. Als er mir seine Hand entgegenstreckte, fiel ihm eine Halskette mit dem serbischen Kreuz auf den Boden. In diesem Moment kam dieser Hass in mir auf. Ich sagte ihm, dass ich ihm nie die Hand geben werde und er verschwinden solle – unverzüglich. Ich dachte, ihn nie wiedersehen zu müssen. Kurze Zeit später habe ich angefangen, bei einem regionalen Klub Fussball zu spielen. Als ich beim ersten Training auf den Platz lief, sah ich diesen Typen wieder. So spielten wir zusammen, mehrmals pro Woche. Ich war Innenverteidiger, er spielte im Mittelfeld direkt vor mir. Schnell merkten wir: Das Zusammenspiel funktionierte kommentarlos. Wir verabredeten uns zum Fussballspielen in der Freizeit, wurden Freunde.

Eines Tages lud er mich zum serbischen Weihnachtsfest bei seiner Familie ein. Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte, schliesslich war das ein wichtiger Tag für die Serb*innen. Mein Vater sagte mir aber, ich solle unbedingt gehen, solch eine Einladung sei eine grosse Ehre. Es spiele keine Rolle, woher man komme – wir seien nun in der Schweiz. Die Familie nahm mich wunderbar auf, ich wurde wie ein Ehrengast behandelt. Es folgte unser Bajram – das Fastenbrechen –, für uns ein äusserst wichtiges Fest mit grosser Bedeutung. Ich lud ihn zu unserem Familienfest ein. Endgültig war der Hass in mir verflogen. Ich besuchte ihn sogar schon in seiner alten Heimat in Serbien und er mich in Bosnien. Niemals hätte ich geglaubt, das jemals zu sagen, aber heute bin ich stolz darauf: Sascha ist Serbe – und Sascha ist mein bester Freund.»


Aufgezeichnet von SVENJA TSCHANNEN

Der Text erschien im Magazin «Kein Müller», herausgegeben von Svenja Tschannen und Sébastien Ross: www.keinmüller.ch.