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Interview
«Wir wollen Konservative und Liberale gleichermassen ansprechen»

Timothy Harris baut in Tacoma im US-Bundesstaat Washington derzeit seine dritte Strassenzeitung auf. Sein ambitioniertes Ziel: Dignity City soll für Anhänger*innen beider Lager des politischen Spektrums lesbar sein.

Timothy Harris, Sie sind dabei, nach Ihren beiden früheren Strassenzeitungsprojekten Spare Change und Real Change, nun die dritte Strassenzeitung zu gründen – erst in Boston, dann in Seattle und nun in der für US-Verhältnisse mittelgrossen Stadt Tacoma im Bundesstaat Washington. Was war zuerst da: der Umzug in die kleinere Stadt oder die Idee, eine neue Strassenzeitung aufzuziehen?

Timothy Harris: Niemand zieht von Seattle nach Tacoma, weil es einem hier besser gefällt. Meine Idee war, von hier aus eine bundesstaatsweite Zeitung aufzubauen, die in unterschiedlichen kleineren Gemeinden angeboten wird. Viele Gemeinden in Washington State haben mit hoher Wohnungslosigkeit zu kämpfen, es ist kein Phänomen der grossen Metropolen mehr.

Was ist neu am Projekt Dignity City?

Nähme man Real Change, die Strassenzeitung von Seattle, die eine ziemlich linke politische Linie vertritt, und würde diese in kleineren Orten wie Spokane oder Yakima verkaufen, würden die Verkäufer*innen ziemlich wahrscheinlich verprügelt. Es gibt nicht viel Verständnis dafür.

Die Menschen würden nicht zwischen den Verkäufer*innen und der Zeitung differenzieren?

Manche sicher. Aber derweil diffamiert die politische Rechte ja schon Joe Biden als Kommunist. Washington State ist ein extrem polarisierter Bundesstaat. Hier hat schon 1988 bei den Vorwahlen zu den Präsidentschaftswahlen der Bürgerrechtler Jesse Jackson die Wahl in Seattle gewonnen, während der Rest des Staates für den evangelikalen Fernsehprediger Pat Robertson stimmte. So ist die Situation bis heute. Ein Staat der politischen Extreme. Und das ist mit den Jahren noch schlimmer geworden. Mir geht es darum, über die politischen Gräben hinweg zu arbeiten.

Wo würden Sie sich selbst politisch verorten?

Ich sehe mich gern als «in the left, but not of the left». Ich versuche, eine kritische Distanz zu wahren, um meine eigene Beschränktheit noch erkennen zu können. Die Menschen in meinem Umfeld tendieren dazu, nur die Rechten für diese Polarisierung verantwortlich zu machen. Dabei ist man blind für die eigenen Exzesse.

Sind neben der Strassenzeitung noch andere Projekte geplant?

Zunächst ist es nur die Zeitung. Dann kommen Projekte hinzu wie Schreibwerkstätten oder Poesieworkshops, die es den Verkaufenden ermöglichen, sich kreativ zu betätigen. Im Bereich der anwaltschaftlichen Arbeit werden wir mit der Washington State Housing Alliance zusammenspannen, die das Thema Wohnungslosigkeit im ganzen Bundestaat politisch bearbeitet und sich für einen Ausbau der Angebote und des Wohnraums für Menschen mit niedrigen Einkommen einsetzt.

Klingt vergleichsweise aktivistisch. Ist das noch Journalismus?

Ich glaube nicht an den objektiven Journalismus, von dem immer alle reden. Es gibt so etwas wie Faktenbasiertheit und Fairness. Man muss sich bewusst darüber sein, dass verschiedene Perspektiven existieren und diese einbeziehen. So funktioniert guter Journalismus. Wenn ich einen Artikel lese, möchte ich nicht gesagt bekommen, was ich zu denken habe, oder mit Ideologie gefüttert werden. Das kann ich mir im Internet an tausenden Stellen abholen. Ich möchte wissen, was wirklich los ist. Unser Ansatz ist: weg von der Polarisierung, verschiedene Seiten zu Wort kommen lassen und darauf fokussieren, was die Leute zusammenbringt.

Warum landen so viele Menschen in Washington State auf der Strasse?

Das Hauptproblem sind die Preise auf dem Wohnungsmarkt. Wohnen ist in den letzten zwanzig Jahren mehr als doppelt so teuer geworden, während die Einkommen stagnieren. Das gilt vor allem für die Küstengebiete. Im Landesinneren sind die Preise zwar auch gestiegen, aber nicht im selben Masse. Gleichzeitig hat es über die letzten Dekaden einen Abbau von Therapieangeboten für Alkoholund Drogenabhängige sowie der Behandlung psychischer Erkrankungen gegeben. Die Linke schaut immer nur auf die Wohnungsmarktsituation und meint, allein bezahlbares Wohnen sei die Lösung, während die Rechte behauptet, 90 Prozent der Obdachund Wohnungslosen seien Kriminelle und Drogenabhängige – beides stimmt nicht. Die Wirklichkeit liegt irgendwo dazwischen.

Wie meinen Sie das?

Das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum ist ein grosses Problem und ohne Frage der stärkste Treiber von Obdachlosigkeit. Gleichzeitig müsste man aber auch wieder in die Behandlung von Substanzabhängigen und psychisch Erkrankten investieren. Man muss das zusammendenken.

Von wie vielen Menschen reden wir?

Hier in Pierce County mit etwas unter einer Million Einwohner*innen, wo Tacoma liegt, gibt es etwa 3300 Wohnungslose und etwa 1000 Notschlafplätze. Das ist so der übliche Schnitt für Washington State: 2 von 3 Wohnungslosen schlafen in ihren Autos oder auf der Strasse. Das beinhaltet nicht diejenigen, die Couchsurfen oder sonst irgendwie privat unterkommen. Es gibt eine hohe Dunkelziffer.

Wie unterscheidet sich der Umgang der unterschiedlichen Gemeinden mit Obdachlosigkeit?

Die Lösungsansätze überschneiden sich, teilweise auch über ideologische Grenzen hinweg. Beispielsweise hat die rechtsdominierte Stadt Yakima mit rund 150 000 Einwohner*innen und rund 2000 Obdachlosen seit einiger Zeit eine niederschwellige Notschlafstelle, eine vergleichsweise progressive Massnahme.

Was bedeutet «niederschwellig» in diesem Zusammenhang?

Dass die Notschlafstelle auf möglichst viele Eingangshürden verzichtet, die Obdachlose davon abhalten könnten, das Angebot anzunehmen: Viele Notschlafstellen akzeptieren keine Paare, keine Haustiere, sie eignen sich nicht für Menschen, die einer regulären Arbeit nachgehen, ebenso wenig können sie mit Drogenkranken umgehen, meist begegnen sie ihnen mit Ablehnung. Das teilweise selbstverwaltete Camp in Yakima ist eine Mischung aus Zeltstadt und Tiny Houses. Und der Betreiber ist ein politisch konservativer Typ, der früher bei der Polizei war. Er hat offenbar begriffen, dass dieser Ansatz funktioniert – auch wenn dieser als progressiv gilt.

Klingt, als sei dies eine seltene Ausnahme. Inwieweit steht das politische Lagerdenken der Bekämpfung von Obdachlosigkeit im Wege?

Das lässt sich gut am Beispiel von Seattle illustrieren. Gerade gab es dort Wahlen zum obersten Staatsanwalt der Stadt («city attorney»), die sich inhaltlich vor allem um das Thema Obdachlosigkeit drehten. Dort ist die Lage wirklich dramatisch. Die Leute sehen überall Zeltlager und dass nichts dagegen getan wird. Viele regt das auf, sie wollen Lösungen sehen. Nun sagt das linke Lager: Kein einziges Zeltlager darf je irgendwo geräumt werden, weil das Gängelung und kontraproduktiv ist. Man solle die Zelte erlauben, bis genügend bezahlbarer Wohnraum existiert. In der Debatte zur Wahl des Oberstaatsanwaltes vermischte sich der Ärger über die prekäre Wohnraumlage damit, dass der Amtsinhaber, ein Liberaler, in den letzten acht Jahren kaum noch Armutsverbrechen verfolgt hat: Niemand schreitet mehr ein, wenn jemand in einen Supermarkt geht und ohne zu zahlen mit so viel Ware, wie er tragen kann, wieder herauskommt.

Das wäre hier undenkbar.

Ich habe neulich gerade selbst erlebt, wie ein Obdachloser in einen Laden ging, einen ganzen Karton Schnapsflaschen aus dem Regal nahm und zur Tür trug. Das Personal schrie ihm hinterher, er möge bitte anhalten, aber niemand hat sich ihm in den Weg gestellt. Das passiere zwei bis drei Mal am Tag, sagte einer der Mitarbeitenden zu mir. Darauf reagierten die Republikaner im Wahlkampf, indem sie sagten: Wir müssen diesen Menschen Einhalt gebieten und sie vor Gericht bringen. Zudem kandidierte noch eine weitere Kandidatin, die forderte, man müsse gleich den ganzen sogenannten Industrial-Prison-Complex, also das privatisierte Gefängnissystem der USA, abschaffen und Armutsverbrechen grundsätzlich nicht mehr verfolgen. Prompt schaffte es der liberale Amtsinhaber nicht durch den ersten Wahlgang. Und die Bevölkerung stand vor der extremen Wahl zwischen einem Republikaner und einer sehr linken Kandidatin, die das ganze Strafsystem umkrempeln will.

Was ist passiert?

Offensichtlich waren die Linken so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie nicht mehr sahen, wie sie von der normalen Bevölkerung wahrgenommen werden. Dafür wurden sie abgestraft. Nun haben wir einen republikanischen Oberstaatsanwalt im linksliberalen Seattle. Daran sieht man: Es ist nicht nur so, dass die Rechte weiter nach rechts gerückt ist, auch wenn die republikanische Partei heute praktisch eine neo-faschistische Partei ist. Aber die Linke ist auch weiter nach links gerückt. Und hat damit ebenfalls weiter polarisiert.

Was sind denn aus Ihrer Sicht gute Lösungsansätze für die Bekämpfung von Obdachlosigkeit?

Es existieren wie in Yakima zugelassene Zeltsiedlungen, wo es eine minimale Infrastruktur gibt und Sozialarbeiter*innen, die in Kontakt mit den Bewohner*innen stehen. Wenn du eine derart grosse Lücke zwischen verfügund bezahlbarem Wohnraum und der Nachfrage danach hast, lassen sich auch Gegner*innen von Zeltsiedlungen darauf ein, dass dies für den Moment eine praktische Lösung ist. Das ist auch bei den Tiny Houses der Fall. Diese Ansätze kommen sowohl in liberalen als auch in konservativen Gemeinden zur Anwendung.

Wer betreibt all diese Notunterkünfte?

Oft sind es Non-Profit-Organisationen, die mit einem Mix aus öffentlichen und privaten Geldern finanziert werden. Nur selten betreiben Gemeinden Notunterkünfte selbst.

Wo muss Ihrer Ansicht nach angesetzt werden, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu bekommen?

Das ist kompliziert. Viele möchten nur ungern günstigen Wohnraum in der Nachbarschaft haben, geschweige denn eine Notschlafstelle, weil sie um die öffentliche Sicherheit fürchten. In Bezug auf illegale Zeltsiedlungen haben sie auch ein bisschen recht – allerdings werden Obdachlose für viel mehr verantwortlich gemacht, als sie tatsächlich verursachen. Entscheidender ist wohl die Angst, dass der Wert der eigenen Immobilie aufgrund der Nähe zu günstigen Wohneinheiten oder Notschlafstellen sinken könnte. Studien zeigen zwar, dass dies nicht der Fall ist, aber so läuft die öffentliche Wahrnehmung.

Wirtschaftsliberale Kräfte behaupten ja gern, der Markt würde es schon richten, wenn die Nachfrage besteht.

Investoren werden immer lieber für Menschen mit einem mittleren bis hohen Einkommen Wohneinheiten schaffen, weil dabei mehr Profit herausspringt. Und alle wollen günstig wohnen! Weil die Einkommen schon so lange stagnieren, suchen inzwischen auch Menschen aus dem mittleren Einkommenssegment nach günstigerem Wohnraum und verdrängen immer mehr Menschen mit einem geringen Einkommen.

Gibt es politische Versuche, den Anstieg der Mieten in den Griff zu bekommen?

Vor etwa dreissig Jahren gab es im ganzen Bundesstaat eine Kampagne für eine Mietpreisbremse. Aber die Immobilienund Bankenlobby hat sich durchgesetzt und eine Mietpreisbremse de facto illegal gemacht. Es gibt Ansätze wie Steuererleichterungen für Investoren, wenn beim Neubau von Wohnblöcken Einheiten für Menschen mit geringem Einkommen eingeplant werden. Aber auch hier sind es nicht diejenigen am unteren Rand, die dort einziehen, sondern Menschen aus der unteren Mittelklasse.

Und derweil hofft man, dass die Gehälter wieder steigen?

Es gibt seit Kurzem einen gesetzlichen Mindestlohn von 15 Dollar in der Stunde. Aber das Einkommen, das du brauchst, um nicht mehr als 30 bis 35 Prozent deines Einkommens für Wohnen auszugeben, liegt bei 35 Dollar in der Stunde.

Was wäre in Ihren Augen eine gute Wohnungspolitik?

Das ist eine sehr umfassende Frage. Ich beschränke mich mal auf die Bekämpfung von Obdachlosigkeit. Der Goldstandard für Langzeitobdachlose ist betreutes Wohnen mit einem umfassenden Service, der darauf ausgerichtet ist, die Leute dauerhaft in ihren Wohnungen zu halten. Wie Studien zeigen, funktioniert das am besten. Aber es ist ein teures Unterfangen. Was häufig gemacht wird, nennt sich schnelle Unterbringung («rapid rehousing»). Das ist eine Übernahmegarantie für die Miete, mit der man auf dem normalen Wohnungsmarkt eine Wohnung finden kann. Nach und nach übernimmt man dann immer grössere Teile der Miete selbst. Aber die Fristen gehen nur über 6-9 Monate und sind damit zu kurz. Für viele ist es nicht möglich, innerhalb der geforderten Zeit die Miete selbst zu berappen, und so landen sie wieder auf der Strasse – oft frustrierter als vorher. Menschen, die eine lange Zeit obdachlos waren, brauchen mindestens ein Jahr, um ihre Lebenssituation zu stabilisieren.

Die Abschaffung von Obdachlosigkeit, wie sie das Europaparlament in der EU bis 2030 fordert, liegt also in weiter Ferne. Ist das für Sie trotzdem ein Ziel?

Es gibt Gruppen, mit denen die Menschen eher Mitgefühl haben als mit anderen: alleinerziehende Frauen mit Kindern, Jugendliche und Veteranen – da fliessen mehr Ressourcen rein und da gab es auch Fortschritte. Im Grossen und Ganzen aber hat die Regierung in den USA aufgehört, über die Abschaffung von Obdachlosigkeit zu sprechen, man redet eher darüber, dass Obdachlosigkeit nur selten, kurzzeitig und einmalig vorkommen solle.

Inwieweit wird die Sensibilisierung für diese komplexen Zusammenhänge Teil der Arbeit von Dignity City sein?

Es geht um den Abbau von Stereotypen. Wir wollen vor allem die Betroffenen selbst sprechen lassen und darüber die Menschen erreichen. Ein Teil der Magie von Strassenzeitungen – das, was die Menschen umdenken lässt – ist ihre Nähe zu den Betroffenen. Je mehr Kontakt die Menschen zu Obdachlosen haben, desto weniger Märchen kann man ihnen über sie erzählen. Weder sind alle Drogenabhängige und Verbrecher*innen, noch sind sie alle wie du und ich. Man braucht Therapieplätze, Begleitung, Wohnraum – das alles funktioniert nur als Paket.

Weder sind alle Drogenabhängige und Verbrecher*innen, noch sind sie alle wie du und ich. Man braucht Therapieplätze, Begleitung, Wohnraum – das alles funktioniert nur als Paket.

Mich bewegt immer noch am meisten, wie viel Unterstützung unsere Verkaufenden erfahren. Wir arbeiten mit Menschen, die oft sehr isoliert sind und all diese Botschaften – wie wenig sie wert sind etc. – verinnerlicht haben. Wenn diese Menschen wieder Wertschätzung erfahren von einer Gemeinschaft, geben sie auch sich selbst wieder mehr Wert – und das ist der erste Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Mit welchem Gefühl blicken Sie in die Zukunft?

Nach Jahrzehnten des Sozialabbaus wird mancherorts wieder in den sozialen Wohnungsbau und in das soziale Sicherheitsnetz investiert. Das Problem ist derzeit eine der grössten politischen Sorgen der Bevölkerung – auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Und das macht Druck und schafft den politischen Willen, etwas zu ändern.

Klingt, als käme da noch ein Aber.

Es ist seltsam, an diesem Punkt der Geschichte ein Strassenmagazin zu entwickeln, das Konservative und Liberale gleichermassen ansprechen soll. Ich denke nur ungern darüber nach, aber es steht nicht gut um die Vorwahlen. Es kann sein, dass jemand wie Trump oder schlimmer, Tucker Carlson, 2024 Präsident wird. Zwar hat Trump während seiner Präsidentschaft auf Gesetzesebene nicht viel von dem zustande gebracht, was er umsetzen wollte. Aber mit Richard Marbut hatte er jemanden an die Spitze des «US Interagency Council on Homelessness» gesetzt, der davon sprach, Obdachlose in grossen Massenlagern unterzubringen. Dort sollte die Teilnahme an Therapien verpflichtend sein. Marbut hat alle evidenzbasierte Wissenschaft rund um das Thema ignoriert. Trump ging es mehr darum, die Bedürfnisse einer hasserfüllten Basiswählerschaft zu erfüllen, als Lösungen zu verfolgen.

 


Timothy Harris, 61, gründete seine erste Zeitung namens «Critical Times» an der Universität von Massachusetts, Amherst. Nach seinem Abschluss in Sozialwissenschaften und Politischer Ökonomie 1987 wurde er Redaktor beim Bostoner Street Magazine. Erst gründete er 1992 die von Obdachlosen geführte Strassenzeitung Spare Change, zwei Jahre später Real Change in Seattle. Er ist Gründungsmitglied der North American Street Newspaper Association, die 2008 im International Network of Street Papers (INSP) aufging. Letztes Jahr begann Harris mit der Arbeit an Dignity City, das im Frühjahr 2022 erstmals publiziert werden und innerhalb dreier Jahre den ganzen Bundesstaat abdecken soll. Er ist Vorstandsmitglied des INSP.