Migrationsgesellschaft: Nach der Flucht
Einen Zufluchtsort in ein Zuhause verwandeln – so umschreibt Wahidullah Alikhan den Prozess seines Ankommens in die Schweiz. Klaus Petrus hat ihn erneut zu einem Gespräch getroffen, nachdem wir in früheren Ausgaben (Nr. 619 und 620) Alikhans Fluchtgeschichte von Kabul bis Zürich veröffentlicht hatten und Leser*innen daraufhin wissen wollten: Wie geht es ihm heute, wie findet er sich zurecht in unserem Land?
Nicht von ungefähr handeln unsere Beiträge immer wieder von so etwas wie Heimat: Armut, Ausgrenzung, Obdachlosigkeit und Flucht, das sind alles Themen, bei denen es auch um den Verlust von Zugehörigkeit geht und ums Verlassen von Orten, an denen sich Menschen nicht mehr willkommen fühlen.
Wie jene Polinnen und Polen, die jahrelang in Deutschland hart gearbeitet hatten – auf dem Bau oder in der Pflege – und die nun nicht mehr gebraucht werden, für die Gesellschaft überflüssig geworden sind. Recherchiert und aufgeschrieben hat die Geschichte Alisa Müller.
Oder wie die Jugendlichen aus unterschiedlichen Städten Deutschlands, die in einem neuen Buch «Wie Treibholz auf Asphalt» authentisch und berührend von ihrem Leben auf der Strasse berichten, darüber, wie sie obdachlos geworden sind und woran sie noch immer glauben.
Diese und viele andere aufregende und anregende Geschichten finden Sie in der neuen Ausgabe von Surprise bei der Verkäuferin oder beim Verkäufer Ihres Vertrauens.