#536 Obdachlosigkeit: Auf und davon
AUF UND DAVON
Auch in der Schweiz müssen Jugendliche auf der Strasse leben. Wir haben eine von ihnen getroffen, Naomi, und wollten wissen, wieso sie von zu Hause wegmusste, wie das Leben auf der Gasse ist und welche Unterstützung sie bekommt. Und wir haben in Bern eine Notschlafstelle für Jugendliche besucht. Text von Lea Stuber, Bilder von Klaus Petrus.
HÄUSERBESETZUNGEN IN AMSTERDAM
Wohnraum ist knapp in Amsterdam. Früher nahm man leerstehende Häuser einfach in Beschlag und wurde in Ruhe gelassen. Heute landen Menschen mit knappem Budget in unsicheren Mietverhältnissen oder in der Illegalität. Text von Julius E. O. Fintelmann, Bilder von David Meulenbeld.
LEBEN IN DER NOTHILFE
Wie leben Menschen in der Schweiz, deren Asylgesuch abgelehnt wurde? Die kurze Antwort auf eine ziemlich komplexe Frage lautet: in grosser Ungewissheit und äusserst prekär. Unser Porträt von jemandem, der in der Nothilfe lebt, offenbart nicht bloss ein menschliches Schicksal, sondern auch tief liegende Probleme in der Schweizer Asylpolitik. Text von Lea Stuber, Bilder von Annette Boutellier.
UNTER PALMEN AUS STAHL
Dominik Bloh lebte jahrelang auf den Strassen von Hamburg, dann hat er einen Bestseller geschrieben. Nun kommt er für eine Lesung nach Basel und Diana Frei hat ihn zum Gespräch getroffen.
Weiter im Heft:
Yvonne Kunz schreibt über Crystal Meth, Surprise-Stadtführer und -Verkäufer über schlechter Begleiter, Carlo Knöpfel über Grenzgänger*innen, Monika Bettschen über den Spielfilm «A plein temps» und Christopher Zimmer über das Bilderbuch «Nil, Nil, ich komme!». Stephan Pörtner macht auf seiner Tour de Suisse Halt in St. Gallen und Milica Terzic porträtiert die Belgrader Strassenzeitungsverkäuferin Anica, fotografiert von Sara Ristic.