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Strassenverkaufende

Verkäuferporträt international
Selbstdiagnose: Unterordnungsphobie

Gernot Holzinger, 53, ist Verkäufer der Strassenzeitung Augustin in Wien. Von einem Therapeuten mit «Multiplem Suchtphänomen» diagnostiziert (Alkohol, Tabletten und Glücksspiel), hat er für sich selbst ein Casinoverbot erwirkt.

 

Verkäuferinnen-Porträt
«Ich war meine eigene Chefin»

Marlis Dietiker, 67, verkaufte über zehn Jahre lang das Surprise Strassenmagazin in Olten. Jetzt muss sie sich von ihren Kunden verabschieden.

Verkäuferporträt
«Alles ist besser, als zu Hause zu sitzen»

Semere Ghebrab, 45, verkauft das Surprise Strassenmagazin in Oberwinterthur und in Zürich Wiedikon. Er möchte besser Deutsch lernen – und hofft, dass seine Familie bald bei ihm sein wird.

Verkäuferinnenporträt
«Ich bin von Herzen dankbar»

Senait Arefaine, 35, aus Eritrea managt ihre Familie und den Haushalt, verkauft Surprise, verbessert ihre Deutschkenntnisse – und manchmal bleibt sogar noch ein wenig Zeit für sie selbst.

Verkäuferinnenporträt
«Ich stehe zu meinem Glauben»

Shireen Aebi-Storey, 67, singt im Surprise Strassenchor und manchmal auch beim Heftverkauf vor dem Warenhaus Pfauen an der Freien Strasse in Basel.

Verkäuferinnenporträt
«Ich habe zwar keine Lehre, aber ich putze gut und gerne»

Tsehay Bihane, 51, verkauft das Surprise Strassenmagazin in Pfäffikon ZH. Seit kurzem ist sie nicht mehr von der Sozialhilfe abhängig. Ihr Traum: Sie möchte ihre kranke Mutter wiedersehen.

Verkäuferporträt
«Jeden Tag zwei Stunden zu Fuss zur Schule»

Seit zwei Jahren lebt Mulugeta Teklia, 26, im Berner Oberland und verkauft Surprise in Spiez. Um die Arbeit und seinen Deutschkurs ist er sehr froh, denn nur herumsitzen und nichts tun geht für den Eritreer gar nicht.

Verkäuferporträt
«Der Zorn kommt ja von irgendwo»

Alois Kappeler, 65, verkauft Surprise in der Südostschweiz. Sein Weg führte ihn durch Dutzende Kinderheime, Kliniken und Zuchthäuser bis an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Verkäuferinnenporträt
«Vielen herzlichen Dank!»

Emsuda Loffredo-Cular, 56, verkauft seit sechs Jahren Surprise. Nun arbeitet sie als Reinigungskraft bei einer Verwaltung und hat nur noch wenig Zeit für das Strassenmagazin.

Verkäuferporträt
«Das Gefühl, dazuzugehören»

Yogendra Duraiswamy (58), genannt «Yoga», kam einst als Tourist in die Schweiz. Heute ist der gebürtige Sri Lanker als Übersetzer und Dolmetscher tätig und verkauft Surprise beim Coop im Berner Sulgenau-Quartier.

Verkäuferporträt
«Man ist wieder wie ein kleines Kind»

Zeru Fesseha (34) und Sarah Tesfaldet (31) leben seit gut acht Jahren in der Schweiz. An ihrem gemeinsamen Verkaufsplatz in Allschwil sieht man Zeru nur noch selten – er ist ein nahezu mustergültiges Beispiel für eine gelungene Arbeitsintegration. Sarah hatte bisher weniger Glück.

Verkäuferporträt
«Mein Traum: ein fahrbares Happy-Bett»

Roger Meier, 55, hat in seinem Berufsleben schon den Beton des AKW Mühleberg saniert und eine Staumauer verputzt. Heute verkauft er Surprise, hilft Passanten auf dem Berner Bärenplatz – und spart für ein Wohnmobil der besonderen Art. 

Verkäuferinnenporträt
«Ich bin das schwarze Schaf der Familie»

Ivana Dimkic hat all ihre Kraft aufgebracht, um einer familiären Katastrophe im Kosovo zu entkommen. Den Glauben daran, dass in der Schweiz ein gutes Leben mit ihren Söhnen möglich ist, hat sie nicht verloren.

Verkäuferporträt
«Ich sage, was ich denke»

Andreas Hossmann, 63, verkauft das Surprise Strassenmagazin im Basler Gundeliquartier. Seine Laufbahn im Finanzwesen endete ausgerechnet in der Liegenschaft, in der sich heute der Verein Surprise befindet.

Verkäuferporträt
«Wir leben hier und jetzt»

Isayas Habte (35) aus Eritrea hat in der Schweiz eine Familie gegründet und hier sein neues Zuhause gefunden. Dank dem Integrationsangebot, das er fleissig nutzte, hat er eine Festanstellung bekommen. Surprise verkauft er nach wie vor, weil ihm der Kontakt zu seinen Kunden wichtig ist.

Verkäuferporträt
«Plötzlich klingelte das Telefon»

Surprise-Verkäufer Negussie Weldai, 57, konnte in einem Schweizer Asylzentrum nach über fünf Jahren seine Frau wieder in die Arme schliessen. Jetzt fehlen ihm zum perfekten Glück nur noch eine Wohnung und eine Arbeitsstelle.

Verkäuferporträt
«Schritt für Schritt aufwärts»

Der Druck am Arbeitsplatz und Schicksalsschläge zwangen Ändu Hebeisen (46) in die Knie. Dass Alkohol nicht der richtige Ratgeber war, merkte er zu spät. Heute lebt er abstinent und arbeitet sich zurück ins Leben.

Verkäuferporträt
«Ich musste mich tot stellen»

Ali Nur Mohamed (60) war in Somalia Tierarzt und NGO-Direktor. Seit einem Angriff der Terrorgruppe al-Shabaab lebt er als Surprise-Verkäufer in Basel. Dass er noch lebt, grenzt an ein Wunder.