Strassenmagazin
Auferstehung
Der Frühling ist da. Wir nutzen die Feiertage zum Nachdenken und Entschleunigen. Gerade weil die Zeit fast atemlos scheint und in der Welt vieles ins Schreckliche kippt, erzählen wir in dieser Ausgabe ein bisschen Unverbundenes rund ums Thema Auferstehung: Von lebenden Toten ist da die Rede, von der biblischen Ostergeschichte natürlich, und der Gefahr, verschüttet zu werden, aber auch vom Leben auf dem Balkon sowie der Möglichkeit, digital neu anzufangen. Lernen Sie etwas, lassen Sie sich vielleicht auch kurz ablenken und lesen Sie vom Neubeginn. Mit Texten von Diana Frei, Lea Stuber, Klaus Petrus, Bastian Pütter und Sara Winter Sayilir, einem Podcast von Simon Berginz und Andreas Wullschleger und Illustrationen von Dale Forbes Molina.
Auch der Erwerb einer neuen Sprache, vielleicht sogar eines neuen Alphabets ist ein Neubeginn, wie Fiona Lusti über eine begeisterte Deutschlernerin schreibt. Im Interview erklärt Jelena Cosic vom Gravita SRK, was dem Lernen als Geflüchtete alles im Weg stehen kann – und warum es auch befreiend wirkt. Iris Weidmann hat illustriert.
Die Kollegen Philipp Dehmling und Simeon Johnke besuchten ein Nürnberger KI-Forschungszentrum, wo zum Einsatz von KI in der Sozialen Arbeit geforscht wird. Auch in der Schweiz gibt es solche Forschung, ergänzt Klaus Petrus.
Sara Winter Sayilir hat den Film «Dancing around the self – Siri Hustvedt» gesehen und rezensiert, Christopher Zimmer ein wunderbares Stille-Post-Buch gelesen, Carlo Knöpfel schreibt über Arbeitssuchende und Urs Habegger über Ferien im Stau. Weitere Beiträge von William Stern und Priska Wenger, Anja Wurm und Anna Weidenholzer und Anna Pirato.
Dank an die Kolleg*innen bei Apropos, Z!, Street Sense, Hempels und Straßenkreuzer sowie unserem grandiosen Grafikbüro Bodara.