Die Alten
Die Alten
Die Alten, die auf uns warten
Uns warten, weil wir nicht kommen
Weil wir uns an anderen Sonnen sonnen
Die Alten, die, bevor sie gehen
Uns noch etwas mitteilen wollen
Sie ahnen,
Dass wir uns anderswo lieber tollen
Die Alten, die vorausgehen
Dorthin, wo auch wir einst sollen
Die Alten, die Verrückten
Die Klugen, die Weisen
Sie sind allein
Sie sind elternlos
Sie sind Waisen
Dabei, ich strafe mich Lügen
Sie hatten einst Eltern
Und suchen sie jetzt
Wenn Du alt bist
Und wenn Du nicht grad wartest
Auf das Jungvolk am andern Ende der Welt
Suchst Du beständig:
Wo ist die Mutter, der Vater
Beide haben sie
Dich bis ins Innerste lieb
Die Alten –
Ich will mich bessern
Ich will jetzt zu ihnen hin
Ich will sie fragen
Alles will ich von ihnen wissen
Alles: Wie es einst war
Und wer die gebar
Die die gebar
Die mich gebar